Ein paar Infos über das
Rollstuhltanzen:
Erklärung
Nicht-Gehbehinderte werden als Fussgänger, oder kurz Fussis, bezeichnet.
Gehbehinderte werden als Rollstuhlfahrer, oder kurz Rollies, bezeichnet. Der
Einfachkeit halber verzichte ich nachfolgend auf die männlein-weiblein
Bezeichnung. Ich hoffe die Damen fühlen sich bei "Rollstuhlfahrer" genauso
angesprochen wie bei "Rollstuhlfahrerinnen"!
Der Rollstuhltanz wurde 1974 in München von Frau Prof. Dr. Gertrude
Krombholz ins Leben gerufen. Ziel war es eine Sportart zu schaffen, die
Rollstuhlfahrer und Fussgänger gemeinsam und gleichberechtigt betreiben
können. Seit 1989 Jahre werden Welt- und Europameisterschaften
ausgetragen.
Anfänglich sah Rollstuhltanzen jedoch so aus, dass der Fussgänger den
Rolli einfach nur umtanzt oder betanzt hat. Der Rolli wurde mehr oder weniger
vom Fussi gezogen. Heute hat sich das geändert. So wie der Fussgänger
sein Taktgefühl durch die Tanzschritte wiedergibt macht es der Rolli eben
mit rhythmischen Rollbewegungen. Während der Fussgänger viel mit den
Beinen arbeitet, konzentriert sich der Rolli auf die Bewegung an sich und auf
seinen Oberkörper.
Rollstuhltanz wird in verschiedenen Kombinationen getanzt:
Combitanzen:
Es tanzen ein Rollstuhlfahrer und ein Fussgänger miteinander.
Duo-Tanzen:
Es tanzen zwei Rollstuhlfahrer miteinander.
Formationstanzen:
Vier bis acht Paare, sowohl Combi-, als auch Duo-Paare tanzen miteinander.
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